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Studieninformation

Ein Studium mit Substanz

Ingenieurinnen und Ingenieure der Verfahrenstechnik verwandeln natürlich vorkommende Stoffe in Substanzen mit neuen, teils noch nie dagewesenen Eigenschaften. Sie wählen bestehende physikalische, chemische und biologische Verfahren aus, passen sie Gegebenheiten und Aufgabenstellungen an und entwickeln neue Methoden. Zu den Bereichen mit bedeutenden verfahrenstechnischen Entwicklungen gehören u.a.

► Verfahrenstechnische Produktionsschritte bei der Produktherstellung
 (Chemie, Automobilindustrie, allgemeiner Maschinenbau, Kunststoffspritzguss,)

► nachhaltige Energiesysteme (u.a. Brennstoffzellen, Nutzung von Biomasse),

► Kraftwerks- und Energietechnik (u.a. Abgasreinigung, Kraft-Wärme-Prozesse, Abwärmenutzung),

► Wasseraufbereitung (u.a. Meerwasserentsalzung, Abwasser-Reinigungsverfahren),

► Lebensmittel- und Pharmaindustrie, Medizintechnik (u.a. Brauereiwesen, Gefriertrocknung, Medikamentenproduktion),

► Anlagenbau und Sicherheitstechnik (u.a. Auslegung von Sicherheitsventilen, Rohrleitungsbau) sowie

► Gebäudetechnik (u.a. Lüftungs- und Klimatechnik, Kältetechnik).

Berufliche Einsatzgebiete

Prozesse der Stoffumwandlung kommen in vielen Schlüsseltechnologien zur Anwendung. Daher wählen Ingenieurinnen und Ingenieure der Verfahrenstechnik aus einem breiten Spektrum an beruflichen Einsatzgebieten. Das Duale Studium der Verfahrenstechnik ermöglicht eine sehr flexible persönliche Entfaltung. Es vermittelt alle notwendigen Grundlagen für den späteren Aufbau von Spezialwissen. Beliebte Industriebranchen sind u.a. erneuerbare Energien, Chemie, Lebensmittel, Umwelttechnik, Anlagentechnik und Apparatebau sowie Kraftwerks- und Gebäudetechnik.

Studieninhalte

Das Studium der Verfahrenstechnik beruht auf den Grundlagen des allgemeinen Maschinenbaus. Dazu gehören die

► Strömungslehre (Fluidmechanik),

► Thermodynamik (Energietechnik),

► Mathematik und Mechanik.

Ab dem dritten Semester folgen für die Verfahrenstechnik relevante Gegebenheiten und Gesetzmäßigkeiten sowie Praxisanwendungen in Fächern wie

► Wärme- und Stofftransport,

► (Physikalische) Chemie,

► Apparate- und Anlagenbau sowie

► Grundlagen der Verfahrenstechnik (mechanische, thermische und chemische VT ).

Im dritten Studienjahr können Studentinnen und Studenten der Verfahrenstechnik ihr Wissen zusätzlich in folgenden Bereichen vertiefen:

► Umwelt- und Wassertechnik,

► Nachhaltige Energiesysteme,

► Kraftwerkstechnik,

► Kälte- und Tieftemperaturtechnik

► Lebensmitteltechnik.

Wie beim Dualen Studium üblich, vertiefen zahlreiche Laborveranstaltungen die theoretischen Inhalte praxisnah. Die dabei gewonnenen Erfahrungen wenden Studierende bei ihren Ausbildungspartnern an und ergänzen sie. Ihre Lieblingsthemen intensivieren Sie durch Studienarbeiten, Teamprojekte und in den Fachabteilungen der Ausbildungspartner. Auf diese Weise erwerben Studierende neben fachlichem Wissen und Verständnis auch die wichtige berufliche Praxis und wertvolle Soft Skills.

Anforderungsprofil

Wer Ingenieurin oder Ingenieur der Verfahrenstechnik werden möchte, sollte Interesse an Technik und ein ausgeprägtes Interesse an interdisziplinären Aufgaben besitzen. Eine gute Ausgangsbasis für das Duale Studium bietet ein fundiertes naturwissenschaftliches Verständnis. Im Studiengang Verfahrenstechnik genau richtig sind junge Menschen, die Spaß daran haben, herausfordernde Aufgaben in den unterschiedlichsten Bereichen der Wirtschaft zu lösen.

Partnerunternehmen

Zu den Ausbildungspartnern der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mannheim zählen u.a. Unternehmen aus dem Energiesektor. Dazu gehören Energieversorger, Kraftwerksbetreiber sowie Hersteller und Anwender nachhaltiger Energiesysteme. Hinzu kommen Unternehmen aus dem Anlagen- und Apparatebau, Gasproduzenten, Wasseraufbereiter und Forschungsinstitute.

Abschluss

Das Studium endet nach erfolgreichem Abschluss von sechs Semestern mit dem Titel Bachelor of Engineering. Alle Studiengänge der DHBW Mannheim sind mit 210 ECTS Punkten durch die ZEvA akkreditiert und als Intensivstudiengang anerkannt.

Perspektive

Die Absolventen des Studiengangs Maschinenbau mit der Vertiefung Verfahrenstechnik sind in der Lage, Maschinen und Anlagen für die industrielle Anwendung zu konzipieren. Sie arbeiten meist in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Anlagenbau, Betriebsbetreuung, Umwelttechnik und Anwendungstechnik.

 

Absolventen der Verfahrenstechnik können unmittelbar nach Abschluss Ihres Studiums anspruchsvolle Aufgaben in einer betrieblichen Fachabteilung, im Verkaufsbereich oder in der Forschung und Entwicklung (FuE) übernehmen. Ihren weiteren beruflichen Werdegang bestimmen das persönliche Engagement sowie die praktische Bewährung. Je nach Einsatz, Kompetenz und Zielen besteht auch die Möglichkeit des Aufstiegs ins Top-Management, der späteren Arbeit als Patentanwalt, Professor oder der Gründung eines eigenen Ingenieur-Büros. Angesichts eines hohen Bedarfs an qualifizierten Nachwuchskräften bestehen für Ingenieurinnen und Ingenieure der Verfahrenstechnik sehr gute Karrierechancen.

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VERFAHRENSTECHNIK

Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. Thomas Klenk
Studiengangsleiter
Tel.: (0621) 4105-1335
Fax: (0621) 4105-1248
thomas.klenk(at)dhbw-mannheim.de

Sekretariat

Sabine Achtstätter (A 024)
Tel.: (0621) 4105-1291
Fax: (0621) 4105-1248
sabine.achtstaetter(at)dhbw-mannheim.de